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Radio ARA

Monday 19.01. Tuesday 20.01.

23:30 – 00:30 Midnight Country mam Lexy
06:00 – 06:30 Wake Up Easy
06:30 – 09:30 Breakfast Show with Charles
09:30 – 10:00 Mom Actually
10:00 – 13:00 Tuesdays with Aljaz
13:00 – 14:00 In Plain Romanian
14:00 – 15:00 Graffiti: Music Mix
15:00 – 16:00 Graffiti: Lux Playlëscht
16:00 – 17:00 Graffiti: Music Mix
17:00 – 18:30 Bistro mam Nicolas
22:00 – 23:00 Nightswimming with Bartek

Tuesday 20.01. Wednesday 21.01.

23:00 – 00:00 Open Pop mam Mario

Wednesday 21.01.

00:00 – 06:00 A Mad Tea Party with The Mad Hatter

Wednesday 21.01.

06:00 – 06:30 Wake Up Easy

Wednesday 21.01.

06:30 – 09:30 Breakfast Show with Charles

Wednesday 21.01.

09:30 – 10:00 Good Take with Jerome

Wednesday 21.01.

10:00 – 13:00 Ten at 10 with Tendai

Wednesday 21.01.

13:00 – 14:00 ARA City Set List

Wednesday 21.01.

14:00 – 15:00 Graffiti: Music Mix

Wednesday 21.01.

15:00 – 16:00 Graffiti: Lux Playlëscht

Wednesday 21.01.

16:00 – 17:00 Graffiti: Deep Dives

Wednesday 21.01.

17:00 – 18:30 Bistro mam Nicolas

Wednesday 21.01.

18:30 – 20:00 Lilisbox mam Greta

Wednesday 21.01.

20:00 – 22:00 Juke Joint mam Claude

Wednesday 21.01.

22:00 – 23:00 A Raiz das Emoções mam Marco & Bruno

Wednesday 21.01. Thursday 22.01.

23:00 – 00:00 La Poubelle

Thursday 22.01.

00:00 – 01:00 La Poubelle

Monday 19.01. Tuesday 20.01.

23:30 – 00:30 Midnight Country mam Lexy
06:00 – 06:30 Wake Up Easy
06:30 – 09:30 Breakfast Show with Charles
09:30 – 10:00 Mom Actually
10:00 – 13:00 Tuesdays with Aljaz
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Tuesday 20.01. Wednesday 21.01.

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Wednesday 21.01.

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Wednesday 21.01.

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Wednesday 21.01.

06:30 – 09:30 Breakfast Show with Charles

Wednesday 21.01.

09:30 – 10:00 Good Take with Jerome

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Wednesday 21.01.

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17:00 – 18:30 Bistro mam Nicolas

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The Penguin Lessons – Ein Plädoyer für die Freundschaft zwischen Mensch und Tier!

Mit The Penguin Lessons verfilmt Regisseur Peter Cattaneo die autobiografische Erzählung von Tom Michell und setzt dabei auf eine ebenso ungewöhnliche wie berührende Hauptfigur: den Pinguin Juan Salvador.

Eine besondere Leistung des Films liegt dabei in der sensiblen, glaubwürdigen und sichtbar respektvollen Arbeit mit dem Tier – ein Aspekt, der entscheidend zur emotionalen Wirkung des Films, frei von Pathos, beiträgt.

 

Der Film führt ins Jahr 1976, an den Beginn der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983), und verortet seine Handlung in Buenos Aires. Der Engländer Tom Michell reist dorthin, um an einer privaten Eliteschule Englisch zu unterrichten. Trotz aller Privilegien und der vom Rektor propagierten Abschottung der Schule von den politischen Ereignissen – verkörpert von Jonathan Pryce – erweist sich diese Vogelstraußpolitik als Illusion. Die Realität des diktatorischen Regimes mit seinen willkürlichen Verhaftungen und menschenverachtenden Repressionen dringt unaufhaltsam in den Schulalltag ein. Besonders eindringlich wird dies, als die Haushaltsgehilfin Sofía (Alfonsina Carrocio) plötzlich verhaftet wird und spurlos verschwindet.

 

Gelangweilter Lehrer am Eliteinternat

Tom Michell, lakonisch und mit typisch britischem Humor gespielt von Steve Coogan, begegnet seiner Lehrtätigkeit zunächst mit spürbarer innerer Distanz. Seine Abneigung gegen das starre Schulsystem bleibt nicht verborgen: Statt disziplinarisch einzugreifen, fordert er seine Schüler mit philosophischen und literarischen Fragem zum eigenständigen Denken heraus.

Eine unerwartete Wendung nimmt Michells Leben bei einem Ausflug ins benachbarte Uruguay. Dort wird er unfreiwillig zum Eigentümer eines Pinguins, der ihm fortan auf Schritt und Tritt folgt. Gerade hier zeigt der Film eine seiner größten Stärken: Die Inszenierung der Mensch-Tier-Beziehung gelingt ohne Verniedlichung. Denn der Pinguin wird nicht zum sentimentalen Blickfang degradiert, sondern agiert als eigenständige, ernstzunehmende Präsenz. Die präzise Arbeit mit dem Tier – sichtbar in Timing, Interaktion und Zurückhaltung der Kamera – verleiht der Geschichte Authentizität. Man darf davon ausgehen, dass diese außergewöhnliche Zusammenarbeit nicht nur erzählerisch, sondern auch atmosphärisch eine Bereicherung für die gesamte Filmcrew war.

Cattaneos The Penguin Lessons ist damit weit mehr als eine charmante Tiergeschichte. Der Film liefert Denkanstöße über den menschlichen Umgang mit Tieren und erweist sich als  Plädoyer für die besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Zwar hätte die politische Dimension der Militärdiktatur stellenweise noch vertieft werden können, doch gerade die herausragende Arbeit mit dem Pinguin – unaufdringlich, respektvoll und frei von Sentimentalität – macht den Film zu einer klaren Empfehlung.

 

Ein Pinguin als Freund und Helfer

In der bedrückenden Atmosphäre des politischen Ausnahmezustands wirkt die Präsenz des Pinguins wie ein Katalysator: Die Schule erwacht aus ihrem Muff, Rivalitäten unter den Schülern weichen neuen Gemeinschaften, emotionale Zugänge werden möglich.

In diesem Sinn knüpft die Filmgeschichte an die Erkenntnis vom amerikanischen Psychologen Boris Levinson (1907-1984) an, dass Tiere die emotionale Entwicklung von Menschen positiv beeinflussen – als beständige Quellen von Freundschaft, Trost und Sicherheit – gerade dort, wo menschliche Unterstützung fehlt und somit bei der Verarbeitung sozialer und persönlicher Krisen eine beinahe therapeutische Rolle übernehmen.

 

The Penguin Lessons  ist ein charmantes Highlight – und zugleich eine Einladung, auch das Buch von Tom Michell selbst zur Hand zu nehmen. 

C.J.F. Schiltz (2026)

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